Internationale Gesellschaft für die Geschichte der Wasser-, Energie- und Rohrleitungstechnik


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Aktualisiert am 07.07.2018

Die Frontinus-Gesellschaft ...

... befasst sich mit der Geschichte der Wasser-, Energie- und Rohrleitungstechnik,
... organisiert Tagungen, Seminare und Exkursionen,
... veröffentlicht Fachbücher und Publikationen,
... fördert Forschungsprojekte und Fachpublikationen.
Ihr Name bezieht sich auf Sextus Julius Frontinus, der um 100 n. Chr. als Curator Aquarum für die Wasserversorgung der Stadt Rom verantwortlich war.


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Editorial ...

Die Frontinus Website hat seit Januar eine neue Optik.
Mit Öffnen der Homepage sind Sie sofort auf "Home - Aktuelles", das Sie wie die Unterseiten über die Seitenleiste jederzeit erreichen können. Die Links zu den häufiger aktualisierten Seiten finden Sie im "Forum"-Block.
"Veranstaltungen" bringt Sie zur Übersicht der kommenden und vergangenen Frontinus-Veranstaltungen.
"Mitteilungen" führt Sie zu den Listen der Frontinus-Publikationen, den Frontinus-Mitteilungen sowie den Frontinus-Jahresbibliographien.
Besonders vorzuheben ist die neu eingerichtete"Bücherecke", in der alle Frontinus-Publikationen und weitere Fachbücher vorgestellt werden.
"Streifzüge"erlaubt das Stöbern in Berichten, Buchbesprechungen, Publikationen, Vorträgen etc., die in den Frontinus-Mitteilungen "vergraben" sind oder mit diesen verschickt wurden.

Das Frontinus-Team wünscht einen informativ-vergnüglichen Besuch unserer Website! Hy


Nicht verpassen! - Don't miss the date!


Internationales Frontinus-Symposium 10. - 18. Nov. 2018 in Rom

Es sind nur noch wenige Monate bis zu dieser herausragenden Veranstaltung. Mit etwa 80 Teilnehmern ist sie ausgebucht. Organisator Gilbert Wiplinger hat vor kurzem das aktuelle Vorläufige Programm und in seinem Rundschreiben alle wichtigen Informationen an die Teilnehmer versendet.
Es gibt noch einige freigewordenden Plätze. Interessenten wenden sich bitte an Gilbert Wiplinger - die Adresse finden Sie im Rundschreiben.
Die Tagung umfasst rund 35 Vorträge und 10 Posterpräsentationen zur Geschichte der Wasserwirtschaft, Wasserversorgung, Wassertechnik und Wassernutzung im mediterranen Raum sowie Exkursionen zu Aquädukten und wassertechnischen Highlights des antiken Roms. Ziel ist der interdisziplinäre Austausch über Wassernutzung und -technik in der Antike unter Einbeziehung der neuesten Untersuchungen und Erkenntnisse.

This outstanding event is awaiting us in a few months. With about 80 registrations it is fully booked. Recently participants got mail from organizer Gilbert Wiplinger with the Preliminary Program, and all important informations on the conference in the Letter to the Participants.
There may be a chance to participate due to cancellation. Contact Gilbert Wiplinger via his address in the letter.
The conference will encompass some 35 lectures and 10 poster presentations on the history of water management and hydraulic engineering in the Mediterranean region as well as excursions to aqueducts and water related higlights of ancient Rome. It aims to stimulate interdisciplinary discussion about water supply and use in antiquity and at information exchange about the latest findings and theories.


PATARA - Lykiens Tor zur römischen Welt

Eine erfreuliche Nachricht für alle, die keine Gelegenheit hatten, diese Ausstellung im Halbjahr 2016/17 im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke in München zu besuchen. Das ist jetzt vom 24. März bis 23. September 2018 im Museum für Vor- und Frühgeschichte Saarbrücken möglich.

Das weitläufige Terrain von Patara mit seinen beeindruckenden Bauten und Anlagen wurde uns im November 2014 im Rahmen des Internationalen Archäologischen Kongresses der Frontinus-Gesellschaft in Antalya von Grabungsleiterin Prof. Dr. Havva Iskan und ihren Mitarbeitern in außergewöhnlicher Weise vorgestellt (s.a. Bericht Antalya 2014). Havva Iskan lädt uns zum Besuch der Ausstellung ein, die mit eindrucksvollen Bildern, Exponaten und Informationen Gelegenheit bietet Patara in Erinnerung zu rufen und Neues zu erfahren.

Sehr empfehlenswert ist der zur Ausstellung im Verlag Philip von Zabern erschienene, reich bebilderte Band: PATARA - Lykiens Tor zur römischen Welt.

Die Ausstellung wurde konzipiert von der Edebiat Fakültesi Arkeologi, Akdeniz-Universität, Antalya, unter deren Ägide die Grabungen in Patara durchgeführt werden, zusammen mit dem Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Archäologischen Museum der Universität Münster, der LMU München und nun ergänzt und erweitert durch das Museum für Vor- und Frühgeschichte Saarbrücken. Weitere Informationen unter: PATARA-Ausstellung Saarbrücken.


Aktuelles


Neues vom Römerkanal bei Hürth

Unter dem Titel "Teilstücke des Römerkanals abzugeben" berichtete Klaus Grewe an dieser Stelle über ein 30 m langes Teilstück der römischen Eifelwasserleitung nach Köln, das einer Ortsumgehungsstraße bei Hürth-Hermülheim "im Wege lag". Es musste zwar im Bereich der Straßentrasse entfernt werden, konnte aber auf besondere Weise erhalten werden wie Klaus Grewe nunmehr berichtet. Die Kopfenden des Kanals werden nach vorheriger Konservierung auf beiden Seiten der neuen Straße sichtbar in situ verbleiben und ein Abschnitt des geborgenen Kanalstücks wird im Bereich einer Fußgängerüberführung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das übrige Kanalstück wurde in 22 Abschnitte von etwa 1,5 m Länge geteilt und mit bestimmten Auflagen zu Präsentation und Erhalt an Interessenten vergeben. Diese Abschnitte werden mit Unterstützung der STRABAG und der Handwerkskammer zu Köln sowie vom Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW von Auszubildenden im Baubereich unter Leitung eines professionellen Restaurators konserviert und mit dem fehlenden Gewölbe ergänzt.

Die 22 Ausstellungs-Stücke des "Römerkanals" haben nun alle ihre Interessenten gefunden. Sie werden demächst an verschiedenen Stellen der Öffenlichkeit eine Vorstellung von der technischen Leistung der römischen Bauingenieure der 95,4 km langen Wasserversorgungsleitung für Köln vermitteln können.

Das Foto zeigt die Auszubildenden mit den ersten vier restaurierten Teilstücken.

Näheres erfahren Sie im Bericht von Klaus Grewe Römerkanal gerettet.


Zum römischen Kanal in Trier

Im Frühjahr 2017 hatten wir über den römischen Kanal in Trier berichtet, der bei Ausgrabungen unmittelbar neben dem "Hotel Deutscher Hof" zutage trat, dem Tagungshotel beim Symposium der Frontinus-Gesellschaft zu ihrem 40-jährigen Bestehen.

Frontinus-Mitglied Florian Tanz, der sich in seiner Dissertation mit der stadtrömischen Wasser-Infrastruktur von Trier befasst, berichtet zum aktuellen Stand:

Im Vorfeld eines Tiefgaragenbaus des Hotels "Deutscher Hof" fanden 2016/17 durch die Landesarchäologie Trier umfangreiche archäologische Untersuchungen des Areals statt (siehe Mitteilung des RLM). Neben einer mehrphasigen römischen Straße fand sich ein fast gänzlich erhaltener Abwasserkanal. Der Kanal konnte auf ca. 30 m Länge festgestellt werden. Er verlief parallel zu der römischen Straße von Süden nach Norden. Der Kanal bestand hauptsächlich aus Kalkstein, mit wenigen Ziegeln. Sowohl die Kanalwangen als auch das Gewölbe waren mit einem Ziegelputz ausgekleidet. Gegen Ende der zu begehenden Strecke fand sich in Richtung Südallee ein Bypass. Der bisherige Kanalverlauf wurde durch eine Abmauerung unterbrochen und das Wasser in einen parallelen Kanal umgeleitet.
Bereits zu Beginn des 20. Jh. wurde ein Doppelkanalprofil dokumentiert, das bei Kanalisationsarbeiten in der quer zum Grabungsbereich verlaufenden Südallee angeschnitten hatte. Durch die jüngst erfolgen Ausschachtungen zeigte sich, dass der ältere Kanal nicht aufgeben wurde. Im späten 19.Jh. erlebte der Kanal eine "Reaktivierung", in dem eine dort ansässige Gerberei ein Teil ihrer Abwässer in den römischen Kanal einleitete.
Ein ca. 5 m langes Stück des Abwasserkanals wurde im Auftrag der Stadtwerke Trier (SWT) geborgen und soll in einer in einer ihrer Liegenschaften präsentiert werden.


Dendrochronologischer Beleg der Bauzeit der Porta Nigra

Bei einer Grabung der Abt. Provinzialrömische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München konnten 2017 unter Christoph Lindner am Fundament der Stadtmauer westlich der Porta Nigra Bauhölzer aus dem hier durchnässten Untergrund geborgen werden, an denen eine Altersbestimmung möglich war. Das Ergebnis der dendrochronologischen Untersuchungen am Rheinischen Landesmuseum Trier (RLM) wurde am 12. Januar 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Durch den Erhalt der Waldkante an einer Bohle ließ sich das Fälldatum sogar genau auf Winter 169/170 n. Chr. bestimmen. Da Bauhölzer unmittelbar nach Fällung verwendet wurden, kann mit diesem Befund der Baubeginn von Stadtmauer und der benachbarten Porta Nigra auf 170 n. Chr. datiert werden. Damit kann auch der Zeitraum für den Bau der wohl 6,4 km langen Stadtmauer mit 3 Stadttoren sowie des in die Stadtmauer integrierten Amphitheaters als belegt gelten. Zu letzterem siehe J. Hupe in Trierer Zeitschrift 79/80 (2016/17)61-84.

Anlässlich des Frontinus-Symposiums 2016 in Trier konnten wir die nördlich des Amphitheaters gelegene Querung der Ruwerwasserleitung durch die darüber gebaute Stadtmauer besichtigen. Da, wie hier ersichtlich, der Aquädukt älter als die Stadtmauer ist, dürfte mit dem jetzigen Befund ebenfalls als gesichert gelten, dass seine Bauzeit vor 170 n. Chr. einzuordnen ist. Erwähnt sei hier Heinz Cüppers - 1977 bis 1994 Direktor des RLM - und sein Beitrag über das römische Trier anlässlich der Frontinus-Tagung 1991 in Trier (s. Schriftenreihe der FG Heft 16 (1992) 19-44). Er hatte bereits aufgrund baulicher Befunde den Zeitrahmen 160 - 180 n. Chr. für den Bau der Stadtbefestigung als wahrscheinlich angesehen. hy


Frontinus-Publikationen zum reduzierten Preis

Wir brauchen Platz für neue Publikationen und räumen unser Lager auf. Die Aktion wird zum Anlass genommen, Restbestände der Frontinus-Schriftenreihe, der Frontinus-Bände zur Geschichte der Wasserversorgung sowie von Tagungsbänden zu günstigen Sonderpreisen abzugeben. Die Auflistung steht hier zum Download zur Verfügung Ermäßigte Publikationen 2017. Bitte richten Sie Ihre Bestellung an die Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft Kontakt.


Dr. Wolfgang Vetters verstorben

Gerne werden sich die Teilnehmer an der Frontinus-Exkursion nach Salzburg an Dr. Wolfgang Vetters erinnern. Trotz seines gebrechlichen Zustandes hat er Vorträge und Exkursion gemeinsam mit Gilbert Wiplinger vorbreitet und es sich nicht nehmen lassen nicht nur eine eindrucksvolle Einführung zur Geschichte des Almkanals zu geben sondern auch - obwohl es ihm damals schon schwer gefallen ist - soweit irgend möglich die Exkursion persönlich zu begleiten und mit seinem ihm eigenen Humor und seinem profunden Wissen die jeweiligen Örtlichkeiten vorzustellen. Dr. Wolfgang Vetters ist am 31. Dezember 2017 im Alter von 74 Jahren verstorben. Die Frontinus-Gesellschaft, der er eng verbunden war, verliert mit ihm einen tatkräftigen Unterstützer.


Herbert Oster verstorben

Am 14.11.2017 ist der Ehrenpräsident der Frontinus-Gesellschaft, Herr Dipl.-Kfm. Herbert Oster, im Alter von 87 Jahren verstorben. Herbert Oster war der dritte Präsident der Fontinus-Gesellschaft und hatte dieses Amt vom 22.02.1995 bis zum 20.11.2002 inne. Unter seiner Präsidentschaft gelang es der Frontinus-Gesellschaft immer wieder, durch hervorragende Vortragsveranstaltungen und Symposien den Verein weiter voranzubringen, wobei die sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit WASSER BERLIN sich als ein wichtiger Erfolgsfaktor herausstellte.
Die Frontinus-Gesellschaft wird Herbert Oster in ehrendem Gedächtnis behalten.


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Kooperation mit der Europäischen Brunnengesellschaft vereinbart

Vor kurzem haben die Europäische Brunnengesellschaft und die Frontinus-Gesellschaft ihre Kooperation in gemeinsamen Interessenfeldern vereinbart. Diese beinhaltet u.a. gegenseitige Hinweise zu Aktivitäten und Veranstaltungen auf den Websites, Schriftenaustausch sowie Zusammenarbeit bei Veröffentlichungen und Vorträgen. Die Europäische Brunnengesellschaft befasst sich mit Dokumentation und Erhalt historischer und neuer Brunnen aller Art aber auch mit Erstellung und Regeneration von Brunnenanlagen zur Wasserversorgung insbesondere in Entwicklungsländern. Mit dem Klick auf das Logo gelangen Sie zur Website der Europäischen Brunnengesellschaft.


The workshop GOING AGAINST THE FLOW - WELLS, CISTERNS AND WATER IN ANCIENT GREECE organized in 28-29 September 2017 by Frontinus-Member Patrik Klingborg of Uppsala University attracted 15 speakers from 6 countries and an audience of some 40 colleagues to the Swedish Institute at Athens.
Focussing on water supply and use in ancient Greece with various examples presentations and discussions dealt with understanding of use and function of the systems and devices connected to local situation and climate, but also with terminology and definitions. Click here to download: Report GatF Athen.

Der von Frontinus-Mitglied Patrik Klingborg (Universität Uppsala) am 28. und 29. September organisierte Workshop führte 15 Vortragende und 40 Zuhörer in das Schwedische Institut zu Athen. Der Fokus lag auf Wasserversorgung und Gebrauch im antiken Griechenland. Anhand eines weiten Spektrums von Beispielen befassten sich Vorträge und Diskussion mit dem Verständnis von Verwendung und Funktion der Anlagen und Einrichtungen in Bezug auf Klima und lokale Verhältnisse aber auch mit Begriffen und Beschreibungen. Den englischen Kurzbericht erhalten Sie hier zum Download.


Rückschau


Frontinus-Exkursion 2017 nach Salzburg

Die Frontinus-Gesellschaft führte vom 8. bis 10. September 2017 eine Exkursion nach Salzburg durch. Höhepunkt des Programms war die Begehung des Almkanalstollens unter dem Mönchsberg, der im Zuge der Almabkehr für drei Wochen im Jahr besichtigt werden kann. Der Almkanal ist ein 12 km langes, mittelalterliches Wasserversorgungssystem aus dem 12. Jahrhundert, mit dem das Wasser des Königsees zum Domkapitel und Benediktinerstift St. Peter nach Salzburg gebracht wurde und das während der Exkursion an einigen Stellen besichtigt wurde. Weitere Besichtigungspunkte waren der abendliche Besuch der illumimierten Wasserspiele von Schloss Hellbrunn nach einem festlichen Essen im Schlossrestaurant. Den Abschluss bildete die kultur-geologische Stadtführung durch Wolfgang Vetters von der Universität Salzburg.
Das Exkursionsprogramm kann hier eingesehen werden. Lesen Sie den ausfühlichen Bericht von Jochen Kaulfersch.


Frontinus-Exkursion 2016 nach Xanten

Am 11. und 12. Oktober 2016 veranstaltete die Frontinus-Gesellschaft eine technisch-historische Exkursion nach Xanten. Lesen Sie darüber den von Gilbert Wiplinger verfassten Bericht.
Ein Ziel der Exkursion war die von Frontinus Mitglied Prof. Dr. Klaus Grewe gestaltete Ausstellung "Aquädukte - Wasser für Roms Städte", die bis zum 18. Juni 2017 im LVR-Römermuseum Xanten zu besuchen war. Ab 2019 wird sie als Dauerausstellung im neuen Römerkanal-Infozentrum in Rheinbach zu sehen sein.
Das Buch zur Ausstellung Aquädukte - Wasser für Roms Städte ist über das Sekretariat der Frontinus-Gesellschaft erhältlich.



Jubiläums-Symposium der Frontinus-Gesellschaft in Trier

Vom 25. bis 29. Mai 2016 feierte die Frontinus-Gesellschaft ihr 40-jähriges Bestehen mit mehr als 80 Teilnehmern aus 15 Ländern im Rahmen ihres internationalen archäologischen Symposiums: "Wasserwesen zur Zeit des Frontinus, Bauwerke - Technik - Kultur" in der "Römerstadt" Trier. Tagungsstätte waren die zur Zeit des Frontinus erbauten Thermen am Viehmarkt. Neben den 12 Vorträgen und 20 Posterpräsentationen zu aktuellen Themen wurde die in gallo-römischer Zeit bedeutende Region mit Exkursionen nach Luxemburg und Metz, sowie Besichtigungen in Trier vorgestellt.
Lesen Sie hier den von Marie-Theres Langer und Oluf Hoyer verfassten Bericht.
In der Rückschau finden Sie Bilder vom Symposium, das Programm sowie die Tagungs-Unterlagen für die Teilnehmer.
Der Tagungsband ist soeben erscheinen und kann bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft (Kontakt) bestellt werden.



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Buchempfehlungen


"Die Wasserversorgung im antiken Rom"

Vollständig überabeitete und ergänzte Neuauflage von Band 1 der Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung"

Der Namensgeber der Frontinus-Gesellschaft, Sextus Iulius Frontinus, wurde im Jahre 97 n. Chr. zum Leiter der Wasserversorgung der Stadt Rom berufen. Die von ihm verfasste und vollständig überlieferte Schrift "De aquaeductu urbis Romae" - Die Wasserversorgung der Stadt Rom, beschreibt die damalige Wasserversorgung in ihrer Ausstattung, Technik und Organisation.

Die Neuauflage enthält, zweispaltig nebeneinander gesetzt, den lateinischen Text und eine neue, fachlich korrekte Übertragung ins Deutsche. Die 13 begleitenden neuen Artikel namhafter Wissenschaftler runden das Buch ab. Damit ist der neue Band 1 nicht nur eine lesenswerte sondern auch fachlich wertvolle Ergänzung der ersten und im Nachdruck zweiten Auflage aus den Jahren 1982/83

Weiter Informationen finden Sie in der Buchbeschreibung sowie im Flyer des DIV-Verlags.
Das Buch kann bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft (Kontakt) bestellt werden. Preis für Mitglieder 59,00 €, Nichtmitglieder 89,80 €.


"De Aquaeductu atque Aqua Urbium Lyciae Pamphyliae Pisidiae. The Legacy of Sextus Julius Frontinus"

Tagungsband des internationalen Frontinus-Symposiums, Antalya, 31. Oktober - 9. November 2014, Babesch Supplements 27, Herausgegeben von Gilbert Wiplinger 2016.
Der Band präsentiert die Themen des Symposiums mit 34 Beiträgen auf rund 350 Seiten im Format A4.

Die Vorstellung des Bandes und das Inhaltsverzeichnis lesen Sie hier:Antalya-Band.
Der Band kann bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft (Kontakt) bestellt werden. Preis für Mitglieder 45,00 €.



Schriftenreihe der Frontinus-Gesellschaft - Heft 29
BEITRÄGE ZUR WASSERWIRTSCHAFT UND TECHNIKGESCHICHTE 2014

Inhalt

  • Einführung, Prof. Dr.-Ing. Hans Mehlhorn, Präsident der Froninus-Gesellschaft e. V.
  • Wassermühlen auf Kreta. Ein Situationsbericht und historischer Abriss, Dr. Ralf Kreiner, Aachen
  • Inverted Siphons in Western Anatolia, Ahmet Alkan, Yalcin Özdemir, Izmir; Orhan Baykan, Denizli/Türkei
  • Usage of Virtual Water in Ancient World and Correlation with Population-Estimations. Case Study: Sebastapolis) (Aydogdu-Kizilca/Tavas/Denizli/Turkey), Mutlu Yasar, N. Orhan Baykan, Nesrin Baykan, Denizli/Türkei
  • Fountains in Manisa/Turkey during Ottoman Empire (an inventory study), Onur Abay, Nesrin Baykan, N. Orhan Baykan, Denizli/Türkei
  • Gaswerksinspektor Carl Blohm, 1875-1912, und die Gaswirtschaft zu seiner Zeit, Bernd Mildebrath, Krefeld
  • Vorgeschichtliche Wasserbauer: Fachleute der späten Bronzezeit in der mündlichen Überlieferung, Hans Fink, Gießen

Der Band kann bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft (Kontakt) bestellt werden. Preis für Mitglieder 15,00 €, Nichtmitglieder 19,50 €.


Aquädukte - Wasser für Roms Städte von Klaus Grewe

Begleitend zur gleichnamigen Ausstellung, die bisher im Thermenmuseum Zülpich, im Römisch-Germanischen Museum Köln und zuletzt im LVR-Römermuseum Xanten präsentiert wurde, gibt Frontinus Mitglied Prof. Dr. Klaus Grewes Buch auf 396 reich bebilderten Seiten einen umfangreichen Überblick über Bauwerke und Techniken der römischen Wasserversorgung. Anhand von Bildern und Beschreibungen erfahren Sie die Vorgehensweise bei Planung und Vermessung von Leitungstrassen, Bau von Aquäduktbrücken und -tunneln sowie Wissenswertes zu Wassergewinnung und Wassernutzung im römischen Reich.
Näheres zum Buch und das Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Buchvorstellung. Das Buch kann bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft (Kontakt) bestellt werden. Preis 29,95 €

Weitere Bücher und Veranstaltungen von und mit Klaus Grewe finden Sie auf seiner Website www.klaus-grewe.de


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