Internationale Gesellschaft für die Geschichte der Wasser-, Energie- und Rohrleitungstechnik


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Aktualisiert am 20.05.2018


Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung"

Die seit 1981 in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ingenieuren, Archäologen und Geschichtswissenschaftlern gestaltete Reihe hat das Ziel, die Wassertechnik und -kultur anhand geschichtlicher und archäologischer Zeugnisse sachlich präzise vorzustellen und verständlich zu machen. Sie umfasst inzwischen 7 Bände. Die drei ersten beschreiben das Wasserwesen in der Antike, es folgen das Mittelalter, die Renaissance und das Barock sowie die Wasserversorgung auf Burgen. Band 1 "Die Wasserversorgung im antiken Rom" ist 2013 in einer völlig überarbeiteten Neufassung erschienen.

Dieser Band sowie weitere nicht vergriffene Bände können bei der Geschäftstelle der Frontinus-Gesellschaft bestellt werden.
Info unter: Frontinus-Publikationen.

Vergriffenen Bände sind häufig antiquarisch zu bekommen (z.B. über www.zvab.com - ZVAB - Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher).


Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 1

Die Wasserversorgung im antiken Rom

Sextus Iulius Frontinus, sein Werk in Lateinisch und Deutsch und begleitende Fachaufsätze.
Völlig neu bearbeitete Ausgabe 2013

Sextus Iulius Frontinus wurde im Jahre 97 n. Chr. durch Kaiser Nerva zum Leiter der Wasserversorgung der Stadt Rom (curator aquarum) berufen. Aus diesem Anlass verfasste er eine Schrift, die unter dem Titel "De aquaeductu urbis Romae - Die Wasserversorgung der Stadt Rom" überliefert worden ist. Frontin gibt darin einen Überblick über den Stand des Wissens bezüglich Management, Technik und Organisation der öffentlichen Wasserversorgung. Er begegnet uns als moderner Manager einer großstädtischen Wasserversorgung; seine Schrift kann als erstes Lehrbuch des Faches gelten.

Die lateinische und deutsche Fassung, zweispaltig nebeneinander gesetzt und mit erläuternden Fußnoten versehen, basiert auf einer sorgfältigen Überprüfung des lateinischen Textes sowie einer neuen Übersetzung ins Deutsche.

Dreizehn begleitende Aufsätze, verfasst von international renommierten Vertretern der Alten Geschichte, Altphilologie und Literaturgeschichte, Archäologie und Ingenieurwissenschaften, behandeln die Editionsgeschichte des Werkes, die Gestalt Frontins in ihrer politischen und sozialen Umwelt, die Organisation und Administration der Wasserversorgung, diskutieren Messtechnik und hydraulische Kenntnisse, Rohrnormung und bautechnische Fragen und gehen ein auf die öffentlichen Bäder, Brunnenanlagen, Toiletten und Abwasserleitungen zur Zeit Frontins.

Der Band unterscheidet sich wesentlich von der Ausgabe von 1981.

"Die Wasserversorgung im antiken Rom", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
DIV Deutscher Industrieverlag München (2013), 284 Seiten, gebunden 24,5 x 22,5 cm, ISBN: 9783835671072, 89,80 € (erhältlich bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft - Mitglieder-Preis: 59,90 €).

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 7

Wasser auf Burgen im Mittelalter

Mit Beiträgen vom Internationalen Frontinus-Symposium über die Wasserversorgung auf Burgen des Mittelalters am 06. - 09. Oktober 2005 in Blankenheim/Eifel.

Eine funktionierende Wasserversorgung auf Burgen des Mittelalters war für Mensch und Tier lebenswichtig - in manchen Zeiten gar überlebenswichtig. Stetig fließende Quellen standen jedoch nur den wenigsten Burgen zur Verfügung. Wie funktionierte also die Versorgung mit Wasser? Wie konnte man tief im Fels liegende Quellen oder auch Regenwasser nutzbar machen?

In diesem Band werden die aufwendigen Techniken und Anlagen zur Wasserversorgung von Burgen Mitteleuropas und des Mittelmeerraumes bis hin zu den vorderasiatischen Kreuzfahrerburgen gezeigt.

Hervorragendes Zeugnis ist die Wasserversorgung der Burg Blankenheim in der Eifel mit den Komponenten Wasserfassung, Tunnel, Druckleitung und Speicherbecken - eine technische Meisterleistung ihrer Zeit. Der Abschluss deren Erforschung war Anlass für das Internationale Frontinus-Symposium über die "Wasserversorgung auf Burgen des Mittelalters", das als Gemeinschaftsveranstaltung des Landschaftsverbands Rheinland / Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege und der Frontinus-Gesellschaft am 06. - 09. Oktober 2005 in Blankenheim/Eifel stattfand.

"Wasser auf Burgen im Mittelalter", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz (2007), 336 Seiten, gebunden, 23,5 x 21,7 cm, ISBN: 978-3-8053-3762-5, 39,90 € (ermäßigte Restexemplare bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft erhältlich).

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 6

Wasser im Barock

Im Barock spielte das Wasser als städtebauliches und Garten-künstlerisches Gestaltungsmittel eine besondere Rolle. Keine Zeit verstand es mehr, glanzvolle Feste und Aufzüge zu feiern - was konnte dieses Streben nach Farben- und Formenrausch besser unterstreichen als das Wasser mit seinen optischen und akustischen Effekten?

Der Hauptbeitrag behandelt Springbrunnen, Kaskaden und Fontänen fürstlicher Gärten in ganz Europa sowie barocke Brunnenanlagen in Städten. Vorgestellt werden außerdem: Das aufwendige System der Wasserversorgung für derartige Anlagen am Beispiel der Kaskade von Schloß Seehof in Memmelsdorf; das Pumpwerke am "Jessinger Tor" in Kirchheim/Teck sowie die Entwicklung der Gartenkunst von der Renaissance bis zum englischen Landschaftsgarten am Beispiel der Thüringer Residenzstädte Gotha, Rudolstadt und Weimar.

"Wasser im Barock", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz (2004) 178 Seiten, gebunden, 23,5 x 21,7 cm, ISBN 3-8053-3331-5, (45,00 € - vergriffen)

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 5

Die Wasserversorgung in der Renaissancezeit

Die Renaissance läutete auch für die Technik der Wasserversorgung ein neues Zeitalter ein. Pumpwerke und Hebeanlagen revolutionierten das System der Wasserversorgung in Europa und verliehen dem Wasser eine größere Bedeutung als Gestaltungsmittel in Kunst und Städtebau.

Das Buch beschreibt die technologischen Herausforderungen, der sich die Menschen im ausgehenden Mittelalter gegenüber sahen, und wie sie für den Bereich der Wasserversorgung gemeistert wurden. Es geht auf die Probleme und den Ausbau der Wasserversorgung in italienischen Städten der Renaissancezeit ein von denen die technische Entwicklung der Wasserversorgung im übrigen Europa maßgeblich beeinflusst wurden. Anhand von 12 Beispielen wird der hohe technische Stand der Wasserversorgung in der Renaissancezeit verdeutlicht. Auf die Nutzung des Wassers in Schlössern und Gärten wird besonders eingegangen.

"Die Wasserversorgung in der Renaissancezeit", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz (2000) 298 Seiten, gebunden, 23,5 x 21,7 cm, ISBN 3-8053-2700-5, (45,50 € - ermäßigte Restexemplare sind bei der Geschäftstelle der Frontinus-Gesellschaft erhältlich)

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 4

Die Wasserversorgung im Mittelalter

Die 1000 Jahre Geschichte der Wasserversorgung vom 5. bis zum 15. Jahrhundert sind das Thema dieses Bandes, der damit einen Bogen schlägt von den überkommenen Ingenieurleistungen der Antike über die frühchristlichen Kultbauten, dann über Klöster und Pfalzen bis hin zu den Städten des hohen und späten Mittelalters.

Anhand einer Vielzahl exemplarischer Wasserversorgungs-Systeme wird erstmals ein technikgeschichtlicher Überblick zusammengestellt über die Versorgung der Menschen in Stadt und Land mit dem lebensnotwendigen Element Wasser. Den Band ergänzt ein Bildanhang der an einer Reihe zeittypischer wassertechnischen Anlagen mit erläuternden Texten Kenntnisstand und ausführende Leistungen dieser Epoche demonstriert. Vorgestellt werden Anlagen in England, Frankreich, Österreich, der Schweiz und Deutschland. Beigelegt ist ein Faksimile-Plan der Wasserversorgung des Klosters Christchurch in Canterbury aus dem 12. Jahrhundert.

"Die Wasserversorgung im Mittelalter", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz (1991), 299 Seiten, 103 Farb-, 63 Schwarzweiß-, 74 Strichabbildungen, 1 Farbbeilage, gebunden 23,5 x 21,7 cm, ISBN 3-8053-1157-5 (34,80 DM, vergriffen)

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 3

Die Wasserversorgung antiker Städte

Mensch und Wasser - Mitteleuropa - Thermen - Bau/Materialien - Hygiene

In Fortsetzung von Band 2 behandelt der Beitrag von G. Garbrecht das Thema Mensch und Wasser im Alterum. K. Grewe stellt römische Wasserleitungen nördlich der Alpen vor, die in unterschiedlichsten Bautechniken und Größen der Versorgung militärischer Lager, Badeorte, Siedlungsplätze und Städte gedient haben. H. Manderscheid beschreibt Architektur, Technik und Ausstattung römischer Thermen und H.-O. Lamprecht stellt Materialien und Bautechnik antiker Wasserversorgungsanlagen vor. Mit hygienischen Aspekten der städtischen Wasserversorgung befasst sich der Beitrag von O. Winkelmann.

Im Bildanhang finden sich die Beschreibungen der Wasserversorgungsanlagen von 10 antiken Städten, darunter Aix en Provence, Bologna, Lyon, Mainz, Merida, Nîmes und Segovia.

"Die Wasserversorgung antiker Städte - Band 3", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz (1988 / 1994) 224 Seiten, 78 Farb-, 61 Schwarzweiß- und 53 Strichabbildungen, gebunden 23,5 x 21,7 cm, ISBN 3-8053-0984-8, (34,80 DM, vergriffen)

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 2

Die Wasserversorgung antiker Städte

Pergamon - Recht/Verwaltung - Brunnen/Nymphäen - Bauelemente

Seit es große Städte gibt, d.h. seit 4000 oder 5000 Jahren, gibt es auch das Problem der Versorgung der Einwohner mit Trink- und Brauchwasser. In Fortsetzung von Band 1 wird zunächst von G. Garbrecht die Wasserversorgungsanlagen des antiken Pergamon beschrieben, die sich in hellenistischer und römischer Zeit von einigen wenigen Zisternen auf dem Burgberg zu einem weitausgreifenden System mit zehn Fernwasserleitungen entwickelten. Der Beitrag von W. Eck stellt die sozio-politischen Bedingungen vor sowie die sich daraus ergebenden rechtlichen und administativen Regelungen. F. Glaser stellt Brunnenanlagen und Nymphäen vor und H. Fahlbusch die Elemente griechischer und römischer Wasserversorgungsanlagen.

Im Bildanhang wird die Wasserversorgung von 12 antiken Städten mit erläuternden Texten vorgestellt darunter Athen, Ephesos, Jerusalem und Rom.

"Die Wasserversorgung antiker Städte - Band 2", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag Philipp von Zabern, Mainz (1987/1991) 224 Seiten, 97 Farb-, 59 Schwarzweiß- und 48 Strichabbildungen, gebunden 23,5 x 21,7 cm, ISBN 3-8053-0933-3, (34,80 DM, vergriffen)

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Frontinus-Buchreihe "Geschichte der Wasserversorgung" Band 1

Wasserversorgung im antiken Rom

SEXTVS IVLIVS FRONTINVS - CVRATOR AQUARVM

Nach einer Einführung zur Wasserversorgung und der dabei verwendeten Techniken stellt G. Garbrecht die "Hydrotechnik" im römischen Reich vor, insbesondere die der Stadt Rom, die sich auf die Angaben von Sextus Iulius Frontinus stützt, der 97. n. Chr. zum Cuator Aquarum berufen wurde. Dessen überlieferte Schrift "De Aquaeductu Urbis Romae" in lateinischer Fassung und deutscher Übertragung ist zentraler Bestandteil dieses ersten Bandes der am 16. Oktober 1976 gegründeten Frontinus-Gesellschaft.

W. Eck stellt die Person Frontins in ihrer politischen und sozialen Umwelt vor, so dass wesentliche Informationen, die zum Verständnis des antiken Textes vorangestellt sind. Anschließend zeigt H. Fahlbusch an archäologischen Befunden wie sich die von Frontin angegebenen Wassermengen und deren Messung nach heutigen "Maßstäben" ermitteln lassen.

Die im Anhang von B. Gockel zusammengestellten Bilddokumente geben mit anschaulichen Erläuterungen einen Überblick der römischen Wassertechnik von der Wassergewinnung aus Grundwasserfassungen, Flüssen und Stauseen über den Fernwassertransport bis zur Wasserverteilung in den Siedlungen und den dabei verwendeten "Installationen".

Die 2013 erschienene Neuausgabe (siehe oben) ist völlig verschieden von dieser "Urausgabe". Sie stellt den Text Frontins und seine Übersetzung mit umfangreichen Anmerkungen in den Vordergrund gefolgt von ausschließlich neuen Beiträgen, die sich mit der Geschichte des Manuskripts, der Person Frontins sowie der Wassertechnik und -kultur zu Zeiten Frontins befassen. Für Interessierte an antiker Wasserversorgung ist daher die "Urausgabe von Band 1" mit den folgenden 2 Bänden eine Bereicherung, deren antiquarischer Erwerb sich lohnt.

"Wasserversorgung im antiken Rom", Herausgeber: Frontinus-Gesellschaft e.V.
Verlag R. Oldenbourg, München (1981/1983) 216 Seiten, 97 Farb-, 59 Schwarzweiß- und 48 Strichabbildungen, gebunden 23,5 x 21,7 cm, ISBN 3-8053-0933-3 (34,80 DM, vergriffen)

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