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Wasser ist unsere Lebensgrundlage, Energie unser Motor

Unsere Zukunft basiert auf den Erfahrungen der Vergangenheit. Den Schlüssel hierzu liefert die historische Forschung, mit deren Hilfe wir aus dem Wissen von gestern lernen und die gewonnenen Erkenntnisse für morgen nutzbar machen können. Dies ist der Leitgedanke der Frontinus-Gesellschaft.

Wer ist die Frontinus-Gesellschaft?

Technisch interessierte Geschichtsforscher und Archäologen sowie historisch interessierte Ingenieure gründeten 1976 eine wissenschaftliche Gesellschaft mit dem Ziel, gemeinsam Bildung und Wissenschaft zur Geschichte der Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Energie- und Rohrleitungstechnik zu fördern. Als Namensgeber wurde Sextus Julius Frontinus gewählt, Verfasser des ersten Lehr- und Handbuchs der Wasserversorgung (um 100 n. Chr.).
Siehe auch: Wer war Sextus Julius Frontinus?

Die Frontinus-Gesellschaft ...

  • fördert und begleitet Forschungsvorhaben und veröffentlicht deren Ergebnisse
  • organisiert internationalen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch in Tagungen und Seminaren
  • informiert ihre Mitglieder regelmäßig über Wissenswertes aus dem Wasser- und Energiefach
  • unterhält die Frontinus-Präsenzbibliothek mit über 6.000 Titeln zur Geschichte des Gas- und Wasserfaches sowie des Sanitärwesens.

Trägerschaft, Finanzierung, Satzung

Die Frontinus-Gesellschaft wird von ihren Mitgliedern getragen. Die Aktivitäten werden durch die Mitgliedsbeiträge, Einnahmen aus Veranstaltungen und Publikationen sowie durch Sponsoren finanziert. Die Gesellschaft ist als gemeinnützig anerkannt.
Die 2016 überarbeitete Satzung erhalten Sie mit  Satzung

Vorstand

Im Rahmen der 39. Mitgliederversammlung am 27. Mai 2016 in Trier wurde der Vorstand der Frontinus-Gesellschaft neu gewählt. Dem Vorstand gehören folgende Personen an:

  • Dipl.-Volkswirtin Gudrun Lohr-Kapfer, Ravensburg, Vize-Präsidentin
  • Prof. Dr. Klaus Grewe, Swisttal-Morenhoven
  • Dipl.-Chem. Oluf Hoyer, Saarburg
  • Dr. Wolfram Letzner, Hamm
  • Prof. Dr. rer. nat. Gerald Linke, Vize-Präsident
  • Prof. Dr.-Ing. Hans Mehlhorn, Stuttgart, Präsident
  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel, Wiesbaden
  • Dipl.-Ing. Reinhard Rauh, Dresden
  • Dr.-Ing. Walter Thielen, Gummersbach
  • Dipl.-Ing. Joachim Wien, Hechingen
  • Dipl.-Ing. Gilbert Wiplinger, Wien

Ehrungen

Ehrenpräsidenten der Frontinus-Gesellschaft

  • 1982, Prof. Dr.-Ing. Gerhard Naber, Leonberg - Präsident vom 3.2.1977 bis 23.4.1982
  • 1995, Dr. Fritz Gläser, Köln - Präsident vom 24.4.1982 bis 22.2.1995
  • 2004, Dipl.-Kfm. Herbert Oster, Meckenheim - Präsident vom 22.2.95 bis 20.11.2002

Ehrenmitglieder der Frontinus-Gesellschaft

  • Dipl.-Ing. Bernd Gockel, Hanau-Kesselstadt
  • Prof. Dr.-Ing. Albrecht Kottmann, Stuttgart
  • Dipl.-Ing. Werner Lamberth, Ludwigshöhe
  • Dr.-Ing. Heinz Moser, Bensheim
  • Prof. Dipl.-Ing. Karl Albert Tietze, Bergisch Gladbach
  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel, Wiesbaden

Frontinus-Medaille


Mit der Frontinus-Medaille werden Personen geehrt, die sich in besonderem Maße um die Erforschung der Geschichte der Wasserwirtschaft verdient gemacht haben.
Die Liste der seit 1977 geehrten 27 Medaillenträger erhalten sie hier:
Inhaber der Frontinus-Medaille

Wer war Sextus Julius Frontinus?

Sextus Julius Frontinus (geboren etwa 30 n. Chr.) hat als Statthalter in Britannien, in Niedergermanien sowie als Prokonsul in der Provinz Asia (Hierapolis und Smyrna) gewirkt. Er wurde 97 n. Chr. zum Curator Aquarum der Stadt Rom berufen und war damit (wahrscheinlich bis zu seinem Tod um 103 n. Chr.) der Hauptverantwortliche für die Wasserversorgung. Die von ihm verfasste detaillierte Beschreibung der wassertechnischen Anlagen Roms, ihres Betriebs und ihrer Instandhaltung sowie der Verantwortlichkeiten und Handlungserfordernisse ist vollständig überliefert. Sie zeigt wie modern bereits damals die Wasserversorgung der Großstadt Rom organisiert war.

Sextus Iulius Frontinus, sein Werk in Lateinisch und Deutsch sowie seine Person werden in dem 2013 in überarbeiteter Neuauflage erschienenen Band 1 der Frontinus-Buchreihe Geschichte der Wasserversorgung - Die Wasserversorgung im antiken Rom - vorgestellt.

Auf 85 Seiten haben W. Letzner und W. Merkel den vollständig überlieferten lateinischen Text der Schrift "De Aquaeductu Urbis Romae" - Die Wasserversorgung der Stadt Rom - zweispaltig nebeneinander gesetzt ins Deutsche übertragen, kommentiert und erläutert.
F. Del Chicca berichtet über die Editionsgeschichte der Schrift, W. Eck stellt die Gestalt Frontins in ihrer politischen und Umwelt vor sowie die Organisation und Administration der Wasserversorgung Roms und C. Bruun befasst sich mit der Frage: Warum verfasste Frontin sein Werk über die Wasserversorgung Roms?
Neun weitere Artikel runden das Bild der antiken Wasserver- und -entsorgung Roms ab.
Das Buch kann bei der Geschäftsstelle der Frontinus-Gesellschaft Kontakt bestellt werden. Der Preis für Mitglieder beträgt 59,00 € und für Nichtmitglieder 89,80 €.


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